Stell dir mal vor, du bist gerade auf der Schnellstraße und plötzlich aus heiterem Himmel sperrt dein Partner, der dir bisher den Weg geebnet hat, deine Spur: Die EMOVY GmbH, einst Vorreiter und Pionier bei der Abwicklung von THG-Quoten, hat Insolvenz gemeldet. Für viele E-Fahrzeug Halter/innen, die auf die unkomplizierte Möglichkeit gesetzt hatten, von der THG-Quote zu profitieren, bedeutet es Verunsicherung und einen ungeplanten Umweg.
Die Insolvenz von EMOVY ist kein Einzelfall, sondern wirft momentan ein grelles Licht auf die holprige Straße, auf die sich der THG-Markt gerade befindet. Es ist ein Weckruf!
Warum geriet EMOVY ins Schleudern?
- Die Preise für THG-Quoten sind drastisch gefallen, weil Unternehmen ihre Verpflichtungen zunehmend mit zweifelhaften Biokraftstoffen und alternativen Methoden abdecken.
- Kurzfristige gesetzliche Änderungen und undurchsichtige Prozesse führten zu Unsicherheit, die ein stabiles Geschäft unmöglich machte.
- Die Insolvenz eines wichtigen Geschäftspartners führte zu einer finanziellen Lücke, die EMOVY nicht schließen konnte.
Die THG-Quote bleibt eine wichtige Chance – doch was brauchen wir dafür?
Es ist wichtig zu verstehen, dass der Ausstieg von EMOVY ein Teil eines Reifungsprozesses ist. Damit die THG-Quote weiterhin ein sicherer Vorteil bleibt, braucht es dringend transparente und stabile Rahmenbedingungen.
Was bedeutet das für dich als E-Fahrer/in?
Trotz allen Unsicherheiten ist deutlich geworden, dass die THG-Prämie beständig ist – eine verlässliche Einnahmequelle, vorausgesetzt du wählst einen Partner, der wirtschaftlich stabil, transparent und professionell arbeitet.
Fazit: Die THG-Quote braucht klare Spielregeln und Verlässlichkeit
EMOVYs Insolvenz ist kein Scheitern des THG-Markts, es ist ein Weckruf für alle Beteiligten. Gemeinsam muss dafür gesorgt werden, dass der Markt transparent und langfristig stabil wird.
